Vortrag
und Workshop
Vortrag mit Diskussion:
Liebe und Sexualität im Rahmen der Vegetotherapie
Themen unter anderem: G-Punkt und weibliche Ejakulation,
Gegensatz: Flow/Stress
Einführungsworkshop in die Vegetotherapie
Vegetotherapie gehört zu den Ursprüngen der Körperpsychotherapie.
Sie spricht gleichzeitig Körper, Geist und Seele an. Durch das systematische Auflösen
von Blockaden bekommen wir mehr Zugang zu unseren Gefühlen, zu unseren Bedürfnissen,
zu unserer eigentlichen Vitalität.
Nach intensiver Körperarbeit stellt sich bei der tiefen Ausatmung der so genannte
Orgasmusreflex ein. Das ist eine Welle, die durch den Körper zieht, als Reflex mit dem
Niesen zu vergleichen. Wir üben ihn nicht, er geschieht zu 99% meiner Klienten durch die
systematische Auflösung der Blockaden.
Die frei gesetzte Energie strömt bis in jede Zelle. Zur gleichen Zeit kommen unverarbeitete
Verletzungen aus der Kindheit wieder zutage. Diese werden analytisch aufgearbeitet und
nicht mehr mit der jetzigen Realität vermengt. Dadurch entsteht die Freiheit sein Leben neu
zu gestalten.
Wichtige Stationen sind das beherzte Nein-Sagen, das mutige ICH-Sagen, was zum Teil
durch mitreißende Musik unterstützt wird. Wir finden neben den tiefen Themen unserer
Geschichte den Humor wieder, was gerade in der Gruppentherapie äußerst erfrischend wirkt.
Wir können über uns selbst lachen, weil die Hoffnung und Zuversicht mitschwingt, dass wir
uns von solchen alten Kamellen lösen können.
Thema: G-Punkt und weibliche Ejakulation
Wilhelm Reich, der Vater aller Körperpsychotherapien beschreibt, dass die meisten Neurosen
oder Psychosen des Menschen aus den ersten Tagen, Wochen, Monaten und sogar aus der
Zeit im Mutterleib herrühren. Nach Sigmund Freud ist die Grundstruktur des Charakters mit
vier Jahren weitgehend abgeschlossen.
Das bedeutet, dass Frauen (Mütter) einen großen Anteil an der gesunden Entwicklung unserer Gesellschaft haben.
Laut Statistik haben 70% der Frauen beim Geschlechtsakt keinen befriedigenden Höhepunkt.
Deshalb ist es mir immer wieder ein Bedürfnis über die weibliche Sexualität zu informieren
oder überhaupt eine Diskussionsebene zu schaffen, die eine Veränderung nach sich ziehen
kann. Das bedeutet natürlich nicht, dass Männer keine Schwierigkeiten mit ihrer Sexualität
haben. Frauen haben nur einen weitaus größeren Einfluss auf die gesunde Entstehung des
Menschen, durch ihre Nähe zu Kindern. Gerade Frauen müsste es rundherum besonders gut gehen
Thema: Flow / Stress
Flow ist das wohlige Gefühl, das im Körper, Geist und Seele entsteht, wenn die
Lebensenergie frei fließen kann. Den intensivsten Flow erleben wir nach einem
tief- befriedigenden Geschlechtsverkehr.
Bei Flow werden im Organismus Hormone wie Oxytocin (Bindungsstifter),
Serotonin und Dopanin (Glückshormone) ausgeschüttet.
Wo Flow ist, kann kein Stress sein.
Wir unterscheiden Eustress von Distress. Unter Eustress ("eu", griechisch, gut) verstehen
man die positive Leistungssteigerung bei freudiger Arbeit, im Gegensatz zu Distress, wenn
die Selbstregulation es nicht mehr schafft den Druck im Körper "runter zufahren", wenn sich
der Stress verselbständigt und Spannungsgefühle lange Zeit bestehen bleiben.
Heute wissen wir durch die junge Forschung der Neurobiologie, dass wir bei anhaltendem
Stress unser Immunsystem nachhaltig schädigen. Körpereigene Killerzellen, die
aufkommenden Krebs beseitigen könnten, werden bei Stress bis zur Hälfte reduziert
1.3.2011, 19Uhr
Ort: Akazienhof, Akazienstr. 28, Berlin 10823, SF links, 3.Stock,
Gebühr: 5
Info: Lieselotte Diem Tel. 24 32 42 37
Lieselotte.Diem@hotmail.de
www.vegetotherapie-berlin.de
